Klingsöhr Immobilien - Newsletter Oktober 2023

Newsletter Oktober 2023


Immobilienbranche im Wandel

Editorial

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

wir alle wissen: Die Immobilienbranche befindet sich im Wandel. Die Anforderungen an Gebäude haben sich stark verändert und Büroimmobilien sind davon in besonderer Weise betroffen. Die Immobilien dieser Assetklasse müssen nicht nur aufgrund von ESG ganz neue Kriterien erfüllen – das mobile Arbeiten hat die Anforderungen an die Büros der Zukunft grundlegend verändert.

Das Institut für Deutsche Wirtschaft hat ein Gutachten zum Büroimmobilienmarkt in Berlin erstellt und dabei festgestellt, dass die Nachfrage an hochwertigen Büroimmobilien in der Hauptstadt weiter steigen wird. Kein Wunder, denn mit der zunehmenden Digitalisierung nimmt die Zahl der Arbeitsplätze in Industrie und Gewerbe ab, dafür arbeiten immer mehr Menschen im Dienstleistungsbereich.

Doch was für einen Arbeitsplatz wünschen sich die Bürobeschäftigten? Klar ist, dass er einen Vorteil bieten sollte gegenüber dem heimischen Schreibtisch. Wer zur Arbeit ins Büro geht, tut das, um sich dort mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen – wir benötigen also flexibel gestaltbare Arbeitsflächen und Gemeinschaftsräume mit einer hohen Aufenthaltsqualität. Eine spannende Aufgabe für uns als Projektentwickler und eine große Chance für die Assetklasse.  

Und inzwischen legen nicht nur Projektentwickler, sondern auch die Nutzer selbst Wert auf den Aspekt der Nachhaltigkeit. Wie die Abkürzung „ESG“ klar ausdrückt, geht es dabei nicht allein darum, die Umwelt mithilfe eines energiearmen Gebäudes zu schonen, sondern auch darum, soziale Kriterien zu erfüllen und unternehmerisch verantwortungsvoll zu handeln. Ich bin optimistisch, dass es uns bei neuen Projekten bereits gelingt, all diese Kriterien zu erfüllen, und bin gespannt auf das Feedback der zukünftigen Nutzer.

Ihr Stefan Klingsöhr

1_In Berlin

1_In Berlin

Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gelingt es der KLINGSÖHR Unternehmensgruppe, Abnehmer für ihre Produkte zu finden. Ein Zeichen dafür, dass sich Qualitätsarbeit auch in unsicheren Zeiten durchsetzt.

Ein Überblick über unsere aktuellen Vermietungen:

 

Creditsafe zieht ins SHED

Zusammen mit DERECO haben wir eine Fläche von 1.000 Quadratmetern an Creditsafe Deutschland in Berlin-Neukölln vermietet. Creditsafe ist eine globale Wirtschaftsauskunftei und wird die Flächen im vierten Quartal 2023 beziehen. Das Gebäudeensemble SHED bietet insgesamt 35.000 Quadratmeter für Büros, Start-ups und Gastronomie und wird auch von der SRH Berlin University of Applied Sciences genutzt. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 200 Millionen Euro.

Foundever mietet 5.400 m² im SHED

Foundever hat 5.400 Quadratmeter im vierten und fünften Obergeschoss im Hauptgebäude des SHED angemietet. Das Unternehmen bietet Lösungen im Bereich Customer Experience an. Weltweit kümmern sich 170.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um die Kundenerlebnisse von mehr als 750 Marken und Unternehmen. Colliers hat die Vermietung begleitet.

Datagroup zieht auf 1.600 m² ins SHED

Der Full-Service-Provider und eines der führenden deutschen IT-Service-Unternehmen hat 1.600 Quadratmeter im dritten Obergeschoss des SHED-Hauptgebäudes angemietet. Kasten-Mann war an der Vermietung beteiligt.

we.CONECT mietet 1.600 m² im SHED

Ebenfalls gemeinsam mit DERECO haben wir 1.600 Quadratmeter im dritten Obergeschoss des Hauptgebäudes von SHED an we.CONECT Global Leaders GmbH vermietet. Das international tätige Medienunternehmen entwickelt B2B-Veranstaltungen, Entscheidernetzwerke sowie Eventtechnologien und stellt diese seinen Kunden zur Verfügung. CBRE war bei der Vermietung vermittelnd tätig.

Amnesty International Deutschland verlegt die Deutschlandzentrale ins SHED

Der deutsche Ableger der Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat im Projekt SHED 2.000 Quadratmeter angemietet. Die nichtstaatliche Non-Profit-Organisation wird im Neuköllner Gemeinschaftsprojekt der KLINGSÖHR Unternehmensgruppe und DERECO Mietflächen im zweiten Obergeschoss des Hauptgebäudes beziehen.

1Komma5° bezieht 1.100 m² im LOFT

Wir haben zusammen mit DERECO 1.100 Quadratmeter an 1Komma5°, ein stark wachsendes, europaweit agierendes Start-up vermietet, welches sich auf den Bereich der CO2-neutralen Energiesysteme spezialisiert hat. Dabei handelt es sich um Flächen im Erdgeschoss, im ersten Obergeschoss sowie im zweiten Obergeschoss des Gebäudes LOFT, dem ersten von vier Gebäuden des Projekts SHED. Im Erdgeschoss werden ein Showroom sowie ein Tech-Lab eingerichtet. Vermittelt wurde der Mietvertrag durch Angermann.

Vollvermietung in Spandau

Im Ärztehaus WILHELM23 in der Wilhelmstraße 23a in Berlin-Spandau haben wir an einen Dermatologen vermietet. Der zukünftige Mieter wird insgesamt 230 Quadratmeter im dritten Obergeschoss beziehen. Zusätzlich hat sich auch die Seeger KG hier eingemietet. Mit diesen Vermietungen ist unser Objekt voll vermietet. Damit tragen wir dazu bei, die Lücke im medizinisch unterversorgten Bezirk Spandau zu schließen.

Neues Ärztehaus

In der Galenstraße 6 in Berlin-Spandau haben wir die ersten Flächen an einen Internisten vermietet. Dort entsteht ein neues Ärztehaus, in dem eine Facharztpraxis für Innere Medizin im Erdgeschoss 660 Quadratmeter für 15 Jahre angemietet hat. Das Gebäude erfüllt alle Anforderungen an moderne Arztpraxen, insgesamt stehen rund 3.900 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Das Objekt liegt verkehrsgünstig und ist gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Es gibt ausreichend Parkplätze und einen behindertengerechten Personenaufzug.

DHL zieht in die HOHE NEUN

Im Projekt HOHE NEUN in Berlin-Neukölln haben wir gemeinsam mit DERECO 1.250 Quadratmeter an die Deutsche Post DHL Group vermietet. Die Deutsche Post DHL Group wird die unteren Geschosse des Bürogebäudes als City-Hub für die Last-Mile-Distribution mit E-Trikes nutzen. Das Hochhaus HOHE NEUN umfasst 11.000 Quadratmeter Nutzfläche auf zwölf Etagen.

wwwe GmbH mietet 800 m² in der HOHE NEUN

Die Full-Service-Internet-Agentur wwwe hat 800 Quadratmeter und somit die gesamte neunte Etage im Projekt HOHE NEUN angemietet. Engel & Völkers Commercial Berlin war bei der Transaktion vermittelnd tätig

2_Im Gespräch

2_Im Gespräch

Wie entwickelt sich der Markt für Büroimmobilien in Berlin? 

Darüber hat Stefan Klingsöhr, Geschäftsführer der Klingsöhr Gruppe, in unserer neuen Ausgabe des Klingsöhr-Podcasts mit Professor Michael Voigtländer gesprochen. Er leitet das Cluster „Internationale Wirtschaftspolitik, Finanz- und Immobilienmärkte“ am Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln und hat kürzlich ein Gutachten zu den Perspektiven des Berliner Büroimmobilienmarkts veröffentlicht.

Voigtländer erzählt im Gespräch, was Berlin als Standort für Büroimmobilien auszeichnet. Für ihn ist klar: Die Nachfrage an Büroimmobilien wird in der Hauptstadt steigen, denn die Bürobeschäftigtenquote ist mit 42,8 Prozent die niedrigste aller Top-7-Städte, während gleichzeitig die Zahl der Einwohner stetig steigt. Zudem verringere sich die Zahl der Arbeitsplätze in Industrie und Gewerbe und der Dienstleistungsbereich gewinne an Bedeutung.

Außerdem erläutert Voigtländer, wie das mobile Arbeiten und ESG die Anforderungen an Büroimmobilien verändert haben – und was im Büro der Zukunft trotz möglicherweise reduzierter Fläche nicht fehlen sollte.

Hören Sie hier den Podcast in voller Länge: https://klingsoehr.com/de/podcast/

3_In den Medien

3_In den Medien

Die Klingsöhr Gruppe war in im zweiten und dritten Quartal dieses Jahres erneut in verschiedenen Medien vertreten, denen unsere Arbeit eine Berichterstattung wert war.  

 

Die „Immobilien Zeitung“ hat über unser Projekt HOHE NEUN an der Neuköllnischen Allee berichtet. Unter dem Titel „Hohe Neun setzt Maßstäbe in Berlin-Neukölln“ beschreibt der Artikel, wie sich der Berliner Bezirk in den vergangenen Jahren entwickelt hat und was ihn, auch aus Sicht von Stefan Klingsöhr, heute zu einem attraktiven Standort für Büroimmobilien macht.

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Um die anhaltend hohe Nachfrage nach hochwertigen Büros ging es in der Inside-Ausgabe „Energie & Immobilien“ des „Handelsblatts“. Die Autorin bezieht sich in ihrem Beitrag auf die Ergebnisse des Gutachtens „Perspektiven für den Berliner Büromarkt“, welches das Institut der Deutschen Wirtschaft in unserem Auftrag erstellt hat. Auch Stefan Klingsöhr kommt in dem Beitrag zu Wort und spricht über die Anforderungen, die das Büro der Zukunft erfüllen sollte.

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Mit „Intelligent Investors“ sprach CEO Stefan Klingsöhr über die Bewertung von Immobilien. Für ihn ist klar, dass diese sich vor dem Hintergrund von ESG, Klimaschutz und „Carbon Footprint“ stark verändert hat. Käufer legen verstärkt Wert auf zertifizierte Objekte, und Immobilien, die diesen Vorgaben nicht entsprechen, haben es auf dem Markt schwer.  

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„Berlin – das letzte Paradies für Investoren?“ Dieser These geht Stefan Klingsöhr in einem gleichnamigen Gastbeitrag, der in der Zeitschrift „Immobilien & Finanzierung“ veröffentlicht wurde, auf den Grund. Und stellt klar: Der Berliner Markt trotzt in turbulenten Zeiten von Rezession, Inflation und Arbeitslosigkeit wie kaum ein anderer in Deutschland. Vor allem der Dienstleistungssektor und die Berliner Innovations- und Technologiebranche trügen dazu einen großen Teil bei, weshalb Büroimmobilien in der Hauptstadt nach wie vor stark nachgefragt seien.

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„Berlin bleibt optimistisch“ – so lautet der Titel eines Artikels in der Rubrik „Politik und Wirtschaft“ des Magazins „Immobilienwirtschaft“. Darin kommen verschiedene Berliner Branchenvertreter zu Wort, die den Immobilienmarkt der Hauptstadt im Aufwind sehen. Einer davon ist Stefan Klingsöhr, der mit den Autoren unter anderem auch über unsere Projekte in Neukölln gesprochen hat.


 

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